Heute vor 34 Jahren wurde
Isabel Peron aus dem Amt geputscht. Das Militär herrschte daraufhin bis 1983 und die Traumatisierungen dieser Diktatur sind bis heute ein Teil Argentiniens. Ich habe gehört, dass die Komposition “Libertango” angesichts der Geschehnisse in der Diktatur entstand. Der Tango selbst war ja verboten, ich habe gehört, dass es eine folkloristische Art von Tangoshows für Ausländer gegeben haben soll. Musiker, Komponisten und Tänzer verbrachten diese dunkle Zeit im Exil, manche vielleicht auch im inneren Exil. In einem Film sah ich einmal bei einer Tanzveranstaltung die Wandschmierereien “No cruces! No cortes!” Damit war vermutlich jede Art von emotional befreiender Tanzbewegung gemeint. Leider verstehe ich zu wenig Spanisch und weiß nicht, ob das Stück Epoca von Gotan etwas mit der Diktatur zu tun haben.
Der Film deutet darauf hin. Versteht jemand den Text?
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Nunca mas
Veröffentlicht März 24, 2010 Kalenderblatt 1 KommentarSchlagworte: Argentinien, Libertango, Peron

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